07. September 2010

Fotomodel werden – die ersten Schritte zum Erfolg

Sich selbstständig überregional auf dem Markt als Fotomodel zu behaupten, ist ein harter Kampf. Ein Weg ist die Anbindung an Agenturen, die Models vermitteln. Auch eine eigene Internetseite erhöht die Marktchancen.

Wer Fotomodel werden möchte, sollte eine gute Bewerbungsmappe erstellen. Für diese reichen Fotos, die von Freunden geknipst wurden, leider nicht aus. Eine Investition in einen guten Fotografen ist hier lohnenswert. Dazu sollten die Arbeiten verschiedener Fotografen nach ästhetischen und qualitativen Aspekten verglichen werden. Da jede Modelagentur andere Ansprüche an ihre Models hat, lohnt sich ein Blick auf die Internetseite der einzelnen Agenturen, bevor man die Bewerbungsmappe abgibt. Dort kann man sich einen Eindruck über die Modelagentur verschaffen und entscheiden, ob man als Typ in diese Agentur passen würde, welcher ästhetische Anspruch an die Models gestellt wird, wie die Models in Szene gesetzt werden und welche sonstigen Voraussetzungen gestellt werden. Mit diesen Informationen können die Fotos vom Fotografen dann direkt auf die Modelagentur zugeschnitten werden.

Die Daten zu Größe, Gewicht, Alter, Haar- und Augenfarbe, Taillen- und Hüftumfang, Schuhgröße, Oberweite und Konfektionsgröße müssen wahrheitsgemäß angegeben werden. Dabei sollte man nicht glauben, dass man als Model ungeeignet ist, nur weil man die für Models typischen Maße nicht mitbringt. Manchmal sind es gerade die Abweichungen vom Standard, die das entsprechende Model außergewöhnlich machen. Auf den Internetseiten der Agenturen finden sich oft Eckdaten. Anhand dener lässt sich ermitteln, ob der Bewerber für die Agentur in Frage kommt oder ob eine andere Agentur gesucht werden muss. Ziel sollte es sein, möglichst in verschiedenen Agenturen vertreten zu sein, weil damit die Chance auf eine Vermittlung steigt. Die Auswahl der eingereichten Fotos sollte die Vielfältigkeit des Models beweisen, aber die Zahl von 10 Bildern nicht überschreiten. Je wandelbarer der Bewerber ist, umso besser ist er zu vermitteln. Da die Vermittlung der Models nicht nur für sie selbst wichtig ist, sondern auch für die entsprechenden Agenturen, ist die Wandelbarkeit ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Bewerbers.

Laufstegmodels müssen zusätzliche Qualitäten vorweisen. Auch sie sollten fotogen und wandelbar sein. Erstes Kriterium ist aber hier neben Größe, Gewicht und Ausstrahlung die Fähigkeit laufsteggerecht gehen zu können. Vor einer Bewerbung sollte dies dringend geübt und von anderen beurteilt werden. Da die Selbstwahrnehmung oft abweichend von der Fremdwahrnehmung ist, sind Einschätzungen von unabhängigen Personen vor einer Bewerbung sehr empfehlenswert.

Zusätzlich ist die Investition in eine eigene Internetseite lohnenswert. Hier können Kunden dann auch Informationen erhalten, die die Agenturen aus organisatorischen Gründen nicht auf ihre Seite stellen können. Ein professioneller und anspruchsvoller Internetauftritt erhöht die Chancen als Fotomodel gebucht zu werden. Der Modelmarkt ist sehr vielfältig und nahezu grenzenlos. Deshalb kann man sich in jedem Alter als Model bewerben. Babys, Kinder und ältere Menschen werden im Verhältnis zu jungen Erwachsenen zwar seltener gesucht, stellen aber trotzdem auf dem Modelmarkt wichtige Kategorien dar, die die Agenturen gern bedienen wollen.