Wichtige Übungen: Gedächtnistraining für Demenzkranke
Wer an Demenz erkrankt ist, hat häufig Probleme, sich an die alltäglichsten Dinge zu erinnern. Kleine Übungen können dabei helfen, das Gedächtnis zu stärken und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen.
Demenzkranke vergessen besonders im fortgeschrittenen Stadium ihrer Krankheit oft die einfachsten Dinge.Dann fällt es ihnen schwer, sich zu erinnern, wo sie sind oder was sie gerade tun wollten; oder sie erkennen vertraute Personen nicht mehr. Eine Heilung für diesen unangenehmen Zustand gibt es nicht, es ist aber durchaus möglich, das Gedächtnis mit einigen Übungen zu stärken und das Fortschreiten der Krankheit auf diese Weise zu verlangsamen.
Bei den meisten Demenzkranken sind die Erinnerungen nicht verloren gegangen, sondern vielmehr dort abgespeichert, wo der Betroffene sie nicht mehr finden kann.
Das Ansehen eines Fotoalbums oder das Erzählen einer bekannten Geschichte können schon helfen, Erinnerungen hervorzurufen. Ebenso kann der Patient versuchen, geläufige Sprichwörter zu vervollständigen oder ein einfaches Kochrezept zu wiederholen. Betreuer oder Angehörige sollten darauf achten, langsam und deutlich mit dem Betroffenen zu sprechen und nicht ungeduldig zu werden. Gelingt es ihm nicht, die beabsichtigte Leistung zu erbringen, ist es wenig hilfreich, ihn dies spüren zu lassen. Gedächtnistraining für Demenzkranke sollte nämlich nicht nur hilfreich sein, sondern dem Patienten in erster Linie auch Spaß machen.